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Artprice startet seine Online-Auktion

2012/01/03 Commentaires fermés

Artprice startet seine Online-Auktion

PARIS, January 3, 2012 /PRNewswire/ —

Als Betreiber von im Fernverfahren auf elektronischem Wege durchgeführten Online-Auktionen (Artikel 5 des Gesetzes Nr. 2011-850 vom 20. Juli 2011) startet Artprice mit seinen 1,3 Millionen Mitgliedern in über 90 Ländern am 18. Januar 2012 gemäß seinen vorherigen Pressemitteilungen seine Internet-Auktion.

Bereits seit dem 27. Dezember 2011 können die Mitglieder von Artprice ihre Lose eingeben, um so maximal von der Sichtbarkeit der weltweiten Einführungskampagne profitieren zu können. Weitere Informationen: http://web.artprice.com/classifieds/info?l=de

Während mehr als 90% der Akteure des Kunstmarkts zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen hatten, verbucht Artprice bereits eine Registrierung von mehreren Tausend Losen. Die ersten Kunden-Rückmeldungen zeugen von großer Benutzerfreundlichkeit und einem schnellen Service für den Nutzer.

Laut Thierry Ehrmann, Gründer und CEO von Artprice, ist der Zug der Geschichte ins Rollen gekommen und Artprice befindet sich an Bord dieses Zugs, den nunmehr nichts mehr aufhalten kann. Man habe nur sehr geduldig und hartnäckig gegenüber diesem nahezu 500-jährigen Monopol, das heute nach zwölf Jahren gesetzlichen Kreuzzugs abgeschafft ist, sein müssen. Von diesem Monopol-Verlust, der für Artprice einen Sieg bedeutet, profitiert auch Frankreich, da das Land, das mit einem Abstieg vom ersten auf den vierten Rang auf dem Kunstmarkt seit über 40 Jahren an Boden verliert, dieses Jahr durch den Beitrag von Artprice nun wieder Anwärter auf einen Rang ist, der seiner Tradition und Bedeutung auf dem Kunstmarkt gerecht wird.

An diesem Montag, den 02. Januar 2012, wird eine weltweite auf die USA, Europa und Asien ausgerichtete Kampagne in der Kunst- und Finanzpresse, die mit einer viralen Marketingkampagne im Internet einhergehen wird, gestartet.

Am Montag, den 09. Januar 2012, wird Artprice, abgestimmt auf den Kunstmarkt, in den weltweit wie jedes Jahr in der zweiten Januarwoche wieder Leben kommt, die Präsentation der Auktionslose eröffnen.

Ein im Internet selten erreichtes Vertrauensniveau.

Die Allianz mit Escrow.com, dem Weltmarktführer für Treuhandverwaltung im Internet (escrow bedeutet auf Englisch « Treuhand ») garantiert den Parteien eine zu 100% sichere Transaktion der Bezahlung der Werke. Letzterer hat es geschafft, in allen Punkten den Anforderungen des Lastenhefts von Artprice zu entsprechen. Der Wille von Artprice, die Transaktion mit einer sehr guten Kenntnis der neuen Ökonomie zu sichern, erlaubt es, das Postulat auszugeben, dass das Sicherheitsniveau bei den Auktionen sowie allen Diensten von Artprice in Anbetracht der IT-Entwicklungen und rechtlichen Verfahren über denen der alten Ökonomie liegt.

Das Prinzip von Artprice beruht insbesondere auf perfekt identifizierten Mitgliedern mit Werken, zu denen die Käufer auf allen Seiten, dank Genehmigung, zu jeder Zeit INTERPOL’s Stolen Works of Art Database nutzen können, was ihnen als Artprice-Kunden die Möglichkeit gibt zu prüfen, ob das angebotene Werk Gegenstand einer gerichtlichen Verfolgung ist.

Anders als bei den für die breite Öffentlichkeit bestimmten und allgemeinhin bekannten Auktionsdiensten unterwirft Artprice seine Kunden einer permanenten gerichtlichen Präsenz, die das für ein reibungsloses Funktionieren des Standardisierten Kunstmarktplatzes als Betreiber von im Fernverfahren auf elektronischem Wege durchgeführten Online-Auktionen erforderliche Vertrauen schafft. Artprice arbeitet seit 5 Jahren mit etwa 70 Polizeibeamten unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten zusammen, wodurch es Artprice möglich war, ein Vertrauensniveau aufzubauen, das im Internet seinesgleichen sucht und durch die fortwährende Zusammenarbeit mit den Künstlern, Anspruchsberechtigten und Experten noch verstärkt wird.

Die wahre Stärke von Artprice birgt sich in dem Begriff Treuhandkonto und Freigabe, mit dem Artprice alle möglichen rechtlichen Szenarien konzeptualisiert hat, um dafür zu sorgen, dass die Versteigerung einwandfrei ist, und das auf einem im Internet selten erreichten Vertrauensniveau. Bei diesem Treuhandverfahren handelt es sich um das gleiche Prinzip, das auch Notare oder Anwälte bei Transaktionen anwenden.

Die sehr geringen Sätze von Artprice führen zu einer tief greifenden Veränderung der Kunstmarktwirtschaft.

Kunstexperten, Sammler & Rechtsnachfolger rücken näher an Artprice heran, da die sehr geringen Sätze von Artprice die Kunstmarktwirtschaft tief greifend verändern. Diese degressiven Sätze betragen 9% bis 5% (Spannen: Sätze 0 US$ – 7.500 US$: 9%; 7.500,01 US$-15.000 US$: 7%; über 15.000,01 US$: 5%). Nach Meinung von Thierry Ehrmann kann der Satz von 5% auf die Werke von über 15.000 Euro ganze Bereiche des Kunstmarkts umstürzen, da diese Art von Werken perfekt standardisiert ist und in Anbetracht der rechtlichen Dokumente, welche die Verkäufer auf Artprice verpflichtend einreichen, seit 30 Jahren fast immer im Fernabsatz gehandelt wird.

Parallel dazu wird Artprice White Labels und/oder Co-Brandings für die bedeutende Akteure des Kunstmarkts einrichten, und zwar insbesondere für Auktionshäuser, die aus Artprice und seinem Standardisierten Marktplatz ihren technischen Provider für Internet-Auktionen machen werden, was für die Gesellschaft Artprice, die selbst kein Auktionshaus ist, natürlich eine zweite Einkommensquelle durch diese zweite Sparte bedeutet.

Artprice steht also der Nachfrage von über 3.600 Kunden- und Partner-Auktionshäusern sowie nahezu 7.400 Experten, die bereits ganz konkret den unerlässlichen Bedarf geäußert haben, Mitglied des Standardisierten Marktplatzes von Artprice zu werden, um ihren Rang auf dem Weltkunstmarkt zu halten und die lebenswichtige Hürde der Dematerialisierung der Kunstauktionen zu nehmen, offen gegenüber.

Das Internet und ganz allgemein die digitale Revolution haben buchstäblich weltweit die Monowirtschaft der physischen Auktionssäle zerschlagen, die für das Auktionshaus heute lediglich noch ein einfacher Absatzkanal sind und die zudem im Herzen der Metropolen eine nunmehr überflüssige Mietlast oder aber ein nicht optimiertes Element des Anlagevermögens der Auktionshäuser darstellen.

Angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die mehr denn je um sich greift, verbucht Artprice wie im Jahr 2008 erneut einen äußerst großen Anstieg der Anzahl auf seinem Standardisierten Marktplatz zum Verkauf gebotener Werke einhergehend mit einer Beschleunigung der Käufe bzw. Verkäufe. Man ist also berechtigt davon auszugehen, dass die Auktionen den gleichen Weg gehen werden. Man kann ganz logisch schlussfolgern, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise eine Chance auf großes Wachstum für den Standardisierten Marktplatz von Artprice birgt.

In der Tat tendiert wie alle Märkte natürlich auch der Kunstmarkt zu einer Bevorzugung des schnellsten, im Hinblick auf die Gebühren kostengünstigsten und liquidesten Vertriebswegs, der es außerdem ermöglicht, dank einer kritischen Menge Beteiligter in Echtzeit einen Marktpreis sowie natürlich transparente Informationen zu allen Preisen und Angaben zu finden.

Der Standardisierte Marktplatz erfüllt diese fünf Punkte ganz genau. Mit seinem Modell eines voll und ganz kostenlosen Standardisierten Marktplatzes übernimmt Artprice schneller als vorgesehen den Weltmarkt für Freihandverkäufe. Für die Online-Auktionen dürfte es sich dank extrem wettbewerbsfähiger Sätze ebenso verhalten.

Artprice stützt sich nunmehr auf beinahe 7 Jahre exponentiellen Wachstums des Angebots, wobei die jährliche Entwicklung in den Artprice-Referenzunterlagen 2010, die seit dem 25. August 2011 bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde A.M.F unter der Nummer D.11-0784 hinterlegt und online sind, verfügbar ist. Im Jahr 2010 bestätigt Artprice ein Volumen von etwa 6,3 Milliarden Euro an Kunstwerken mit einer auf etwa ein Drittel geschätzten Verkaufsrate, für die Artprice keine Provision erhalten hat, festgestellt zu haben.

Es gilt darauf hinzuweisen, dass einzig Artprice kraft des geistigen Eigentums die Gesamtheit des weltweit einzigartigen Verfahrens für den Beitritt zum Standardisierten Marktplatz® und die Befreiung vom alten System der physischen Auktionssäle, die man leicht mit dem Börsenring und dem Einzug der ECN (Electronic Communication Network) vergleichen kann, welche die Börsenringe der Börsen auf der ganzen Welt insbesondere durch den Fall der Vermittlungsgebühren überrollt haben, hält und schützt.

Die Kunst, ein wahrhaftiger Fluchtwert in Zeiten großer Krisen.

Die Wirtschafts- und Finanzpresse (Le Monde, The New York Times, F.T,A.F.P., Reuters, Bloomberg,…) spricht regelmäßig davon, dass qualitativ hochwertige Kunstwerke einen echten Fluchtwert in großen Krisenzeiten darstellen. Artprice, Christie’s und Sotheby’s sowie große internationale Auktionshäuser bestätigen den Status des Kunstwerks als Fluchtwert (vgl. l’Agefi mit einem Artprice-Interview). Trotz einer weltweit sehr düsteren Wirtschafts- und Finanzlage wiederholt Artprice im Jahr 2011 die positive Entwicklung des Kunstmarkts sowohl was das Volumen als auch was die erzielten Preise betrifft, und zwar gleich in welchem Land und mit systematischen Rekorden zahlreicher Künstler der Top 500 von Artprice.

Dieses Vertrauen ist auf allen Kontinenten festzustellen. Ebenso wie Gold waren Kunstwerke historisch betrachtet immer ein Fluchtwert angesichts der Krisen großer Tragweite und insbesondere der Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte, die die Weltwirtschaft auch 2012/2013 weiter zu beklagen haben wird.

In Kürze werden Allianzen bekannt gegeben werden, die es Artprice ermöglichen, auf allen Kontinenten mit lokalen Partnern zugegen zu sein.

Für die Zukunft von Artprice 2012 und des Kunstmarkts führt kein Weg an Asien vorbei.

Artprice war die weltweit erste Presseagentur, die 2011 verkündet und mit Zahlen belegt hat, dass China unbestreitbar vor den USA die Nummer 1 auf dem Kunstmarkt geworden war. Mit Blick auf das Jahr 2012 bestätigen die Kunstmarkt-Zahlen von Artprice für 2011 die Vormachtstellung Chinas in seiner Spitzenposition.

Es ist also nur logisch und folgerichtig, dass Artprice geduldig die Eröffnung einer Niederlassung und von Technikräumen in Hongkong vorbereitet, einer Stadt, die als Versuchslabor der Volksrepublik China fungiert und Tür und Tor nach ganz Asien öffnet. Hongkong ist bereits unter den Top 5 auf dem Weltkunstmarkt. Ebenso werden Vereinbarungen mit Hauptakteuren wie den Betreibern von Auktionen und den großen asiatischen Kunstmessen es Artprice ermöglichen, die 2011 begonnene Ausweitung seiner spezifischen Kunstmarkt-Beziehungen in Asien Land für Land fortzusetzen. Singapur zum Beispiel wird Frankreich in kurzer Zeit in zeitgenössischer Kunst überholen. Vor eben diesem Hintergrund verstärken Artprice und Art Stage Singapore, die größte Messe für zeitgenössische Kunst in Asien (mit Art HK) in diesem Jahr 2012 in großem Maße ihre Verlagspartnerschaft und ihre Marketingstrategie. Auch wird Artprice strategischer Partner der Art HK (Hongkong) sein.

Die absolute Internet-Dominanz 2012 auf dem Kunstmarkt.

Das Internet 2012 ist also nichts weiter – der unbestreitbare Erfolg von Artprice zeugt hiervon – als die Fortsetzung des Auftrags per Telefon der 80er Jahre, zu dem zusätzlich die perfekte Wiedergabe des Kunstwerks für den Käufer hinzukam, es blieb also nur noch ein letzter, der schwerste, Schritt: die Standardisierung des Kunstmarkts, welche der Gesellschaft Artprice in 14 Jahren gelungen ist, indem sie mit dem Standardisierten Marktplatz® ihren einzigartigen, kostenlosen Standard durchgesetzt hat.

Die Artprice-Datenbanken geben seit 1987 bezüglich dieser Themen den Ton an und haben daher Artprice zunächst (1987/2004) zum Weltmarktführer für standardisierte Informationen über den Kunstmarkt gemacht, bevor dann die Dematerisalisierung folgte, die zwangsläufig über die Standardisierung, die die 18 Artprice-Datenbanken bilden, führt, und zwar mit dem Erwerb von Kunstverlagsgesellschaften und Kunstverlagsbeständen auf der ganzen Welt.

Sämtliche der Industrieverfahren von Artprice, aus denen sich diese Datenbanken zusammensetzen, sind insbesondere bei der A.P.P. (Agentur für digitale Urheberrechte) angemeldet und von dieser geschützt. Diese Industrieverfahren standardisieren den Kunstmarkt (Künstler-ID, Werks-ID, ID für das Werksverzeichnis, Bibliographie-ID, Bewertungs-(Ökonometrie-ID,…) mit über 180 Millionen Eigentümerdaten und -kennzahlen.

Dieses weltweit einzigartige Know-how wird in dem in 5 Sprachen vorliegenden Video über Artprice perfekt erklärt: http://web.artprice.com/video/

Artprice legt die beste französische Börsenperformance 2011 hin und beantragt seine Zulassung zu Compartment B.

Zur Information: Trotz der Krise auf den Märkten erzielt die Artprice-Aktie im Jahr 2011 mit + 472 % seit dem ersten Januar 2011 mit einem gehandelten Volumen von etwa 873 Millionen Euro, also einem Tagesdurchschnitt von etwa 3,2 Millionen Euro einen überdurchschnittlichen Gewinn und verzeichnet heute die beste französische Performance an der regulierten Börse, Eurolist by Euronext (A, B, C).

Da Artprice für das Geschäftsjahr 2011 sämtliche Kriterien für eine Zulassung zu Compartment B erfüllt, wird die Gesellschaft bei den Marktaufsichtsbehörden einen Antrag auf Notierung in der Eurolist B stellen und legt dazu seine Kandidatur beim Conseil Scientifique des Indices de NYSE Euronext zur Integration der verschiedenen mit Compartment B zusammenhängenden Indizes vor.

Artprice fordert seine Aktionäre und den Markt auf, zum genauen Verständnis dieser gesetzlichen und historischen Revolution von 5 Jahrhunderten und der Auswirkung auf Artprice in Form von 72 kurzen, pädagogischen Fragen/Antworten die Synthese der Interviews von Juni/Oktober 2011 zu lesen. Internet-Links anbei auf Actusnews (von der AMF zugelassener Professioneller Dienst für die Verbreitung vorgeschriebener Informationen):

http://www.actusnews.com/communique.php?ID=ACTUS-0-25705

Und schließlich lädt Artprice seine neuen und künftigen Aktionäre, die sich gerne über die Historie der Gesellschaft informieren würden, ein, von ihren sehr umfangreichen vorgeschriebenen Informationen in den Artprice-Referenzunterlagen 2010, die seit dem 25. August 2011 bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde A.M.F unter der Nummer D.11-0784 hinterlegt und online sind, voll und ganz Kenntnis zu nehmen. Mit über 12 Jahren vorschriftsmäßiger Mitteilung gemäß Eurolist ist es Artprice eine Ehrensache, jedwede für die professionellen Akteure der Finanzmärkte aber auch für die Neulinge auf dem Kunstmarkt erforderlichen Informationen bereitzustellen. Sämtliche Fragen der 18.000 Aktionäre von Artprice finden in den vorgeschriebenen Informationen von Artprice, welche die Gesellschaft im Internet auf ihrer eigenen Website sowie auf der ihres von der AMF zugelassenen Informationsdienstes, ActusNews.com, verbreitet, systematisch Antwort.

Quelle: http://www.artprice.com (c)1987-2012 Thierry Ehrmann

Artprice ist mit über 27 Millionen Indizes und Verkaufsergebnissen zu 450.000 Künstlern Weltmarktführer in Sachen Datenbanken über die Notierung und die Indizes von Kunst. Artprice Images(R) ermöglicht uneingeschränkten Zugang zum weltweit größten Bestand des Kunstmarkts, einer aus 108 Millionen Bildern bzw. Drucken von durch Historiker kommentierten Kunstwerken von 1700 bis heute bestehende Bibliothek. Artprice bereichert kontinuierlich seine Datenbanken mit Daten aus 3.600 Auktionshäusern und veröffentlicht fortlaufend die Trends des Kunstmarkts für die wichtigsten Agenturen und 6.300 Publikationen weltweit. Artprice verbreitet unter seinen 1.300.000 Mitgliedern (member log in) seine Anzeigen, die nunmehr den weltweit ersten Standardisierten Marktplatz® für den Kauf und Verkauf von Kunstwerken bilden (Quelle Artprice).

Artprice ist an der Eurolist by Euronext Paris notiert: Euroclear: 7478 – Bloomberg: PRC – Reuters: ARTF

Verzeichnis der Artprice-Pressemitteilungen:

http://serveur.serveur.com/press_release/pressreleasefr.htm

Entdecken Sie die Alchimie und das Universum von Artprice http://web.artprice.com/video/

Verfolgen Sie in Echtzeit jedwede Neuigkeit auf dem Kunstmarkt mit Artprice auf Twitter: http://twitter.com/artpricedotcom/

Kontakt: Josette Mey – Tel.: +33(0)478-220-000, E-Mail: ir@artprice.com

Interview exclusive de Thierry Ehrmann, fondateur d’Artprice par Boursica.com

2011/06/05 Commentaires fermés

5 juin 2011

Interview exclusive de Thierry Ehrmann, PDG d’Artprice.com

Boursica.com : Pouvez-vous nous rappeler la genèse d’Artprice ?

Thierry Ehrmann :
C’est tout d’abord un immense travail collectif d’historiens d’art incroyable. Nous avons racheté en 14 ans presque l’intégralité des fonds éditoriaux en Europe et aux USA puis désormais en Asie, cela couvre aussi bien des sociétés d’éditions, des fonds éditoriaux d’art dans le monde entier que des éléments d’actifs pour plus de 30 millions d’euros.

Il faut savoir qu’à travers Groupe Serveur dont je suis le Fondateur, (maison mère d’Artprice, qui est le spécialiste des banques de données juridiques, judiciaires et scientifiques), nous sommes sur Internet depuis 1985 et nous avons donc pu préparer et identifier nos cibles clés lors de notre arrivée dans les années 90 sur le marché de l’art.

Boursica.com : Quelles étaient ces cibles ?

Thierry Ehrmann :
Ces cibles étaient des sociétés mythiques comme par exemple le Guide Enrique Mayer (1962/1987), le célèbre Dictionnaire des ventes d’art 1700-1900 du Docteur H. Mireur, le leader américain Sound View Press avec près de 50 bases de données sur les USA (1991), les Editions Franck Van Wilder (1970) la Sté Suisse Xylogic (spécialiste mondial des indices du marché de l’Art) (1985), la banque de données Bayer sur le marché de l’art anglo-saxon de 1700 de 1913, Monogrammes et Signatures de Caplan (USA), ouvrage de référence mondial (1976), L’Argus du Livre de Collection et des manuscrits (France), l’ouvrage de référence mondiale (1982) ; et la liste est encore très longue…

Il y a aussi une politique d’achat systématique depuis 14 ans, des manuscrits et catalogues principalement de 1700 à 1970 en provenance du monde entier. On ne pouvait pas faire autrement que d’acheter ce savoir historique, sinon, on ne pouvait pas normaliser le marché de l’art avec certitude ni connaître la parfaite traçabilité des œuvres et de leur bonne attribution à la biographie de l’artiste.

On a largement passé le cap du million d’heures de travail d’historiens, de chercheurs et de journalistes en marché de l’art qui ont documenté et écrit sur toutes les œuvres issues de ces manuscrits et catalogues, notamment du 17e siècle à nos jours. C’est pour cela que nous avons la plus grande banque de données d’informations sur le marché au monde qui permet de tracer les œuvres d’art au fil des siècles avec 108 millions d’images ou gravures d’œuvres d’Art de 1700 à nos jours commentées par nos historiens d’art.

Ce n’est pas pour rien que Artprice enrichit en temps réel ses banques de données en provenance de près de 4500 Maisons de ventes et publie en continu les tendances du Marché de l’Art pour les principales agences et 6300 titres de presse dans le monde. On est chaque jour présent, sans payer un centime dans toute la presse mondiale avec notre copyright et notre adresse Internet. Que demander de plus en matière de notoriété et de communication ?

Boursica.com : Pouvez vous finir la genèse d’Artprice?

Thierry Ehrmann :
Pour revenir à la genèse, on est remonté aux prémisses du marché de l’art qui est né pratiquement vers 1700, ce n’est qu’à partir de cette période, que l’artiste s’affranchit réellement des commandes des Princes de l’Eglise puis des Princes de Sang, pour enfin produire face à la demande. C’est à ce moment là que nous pouvons considérer la naissance du marché de l’art au sens économique du terme.

Depuis 14 ans, on a des experts et marchands qui travaillent pour nous dans le monde entier et dès qu’ils ont des manuscrits, ils nous préviennent et on achète les manuscrits et catalogues. On en a tellement racheté qu’on a peu à peu instauré un assèchement, au début nous les achetions très cher puis progressivement la technique du ciseau a fonctionné et les derniers sont achetés chaque année à des prix très raisonnables… Ce fonds est unique au monde et nous l’ouvrons avec autorisation préalable de notre part à des chercheurs du monde entier.

Boursica.com : Quel est donc votre valeur ajoutée sur ces fonds documentaire ?

Thierry Ehrmann :
Notre travail dans les banques de données d’Artprice est avant tout un travail de mineur de fond, il faut chaque jour descendre à la mine, et ce depuis 15 ans, on est monté dans les années 2000 à plus d’une centaine de salariés alors que nous sommes désormais 45 car tout le travail est désormais en banques de données. Le nombre de salariées a été divisé par trois et le nombre de serveurs a été multiplié par près de 30 au cours de cette dernière décennie. Pour normaliser le marché de l’art, il a fallu passer par l’inventaire absolu des œuvres d’art et la biographie de centaines de milliers d’artistes du IV siècle avant J.C. à nos jours, avec parfois des centaines d’homonymes auxquels il faut attribuer à chacun ses bonnes œuvres.

Boursica.com : Comment produisez vous vos indices de référence sachant qu’un tableau est par nature unique ?

Thierry Ehrmann :
Par exemple une œuvre qui est repérée en 1850, on la voit passer de maison de ventes en maison de ventes aux travers des décennies, et on est donc bien certain qu’il s’agit de la même œuvre. On en connaît donc la cote et le rendement année par année et c’est pour cela qu’on est la seule société au monde à pouvoir avoir une méthode économétrique irréprochable sur l’ensemble des œuvres, En économétrie on appelle cela : la méthode des « ventes répétées ». Car nous travaillons sur un marché homogène. Les autres font des moyennes arithmétiques, usent de la méthode des comparables, mais cela induit des erreurs car leurs études porte sur un marché de type hétérogène.

Boursica.com : Comment avez vous pu contourner ce problème en si peu de temps ?

Thierry Ehrmann :
C’est pour cela que nous avons racheté une petite fortune en 2000 la célèbre société Suisse Xylogic, faite de scientifiques qui avaient élaboré tous les algorithmes et indices du marché de l’art depuis 1985. On est les seuls à avoir 10 ans après ces bases de données gigantesques (plus de 700 téraoctet) dans nos propres salles informatiques avec près de 900 serveurs en opérant sur nos propres fibres optiques dont nous sommes propriétaires. Nous ne dépendons d’aucune SSII, ce qui explique l’extrême rapidité de nos développements, notre R et D et la faiblesse de nos charges informatiques.

Ce qui est très important pour Artprice c’est que nous nous avons réussi à constituer la plus grande collection de manuscrits et catalogues anciens annotés au monde. Ce fonds documentaire colossal est d’ailleurs passé en compte de charges dans le cadre du principe de précaution, ce qui est une très bonne nouvelle pour nos actionnaires qui ont un bilan qui ne révèle pas ces actifs qui sont bien évidemment très importants.

Tous les jours on enrichit nos banques de données avec de nouvelles données qui viennent du monde entier. On a acheté des bases de données anglo-saxonnes, chinoises, hollandaises sans lesquelles on ne pourrait pas travailler, même si on mettait les meilleurs historiens d’art sur le développement, ils ne pourraient pas obtenir le même résultat. Par exemple, pour un peintre hollandais qui s’appelle Dick Van, un patronyme très répandu en Hollande, il est impossible sans nos bases de données d’être certain qu’on parle du même peintre et de ses oeuvres.

Boursica.com : Les gens disent: Pourquoi tout le monde va sur Artprice que répondez-vous ?

Thierry Ehrmann :
Tout simplement parce que nous n’avons pas de concurrent réel, car nous sommes les seuls à gérer plus d’un million de biographies avec aussi des artistes qui ne sont pas encore cotés et 108 millions d’images ou gravures d’œuvres d’Art. Même la personne qui n’a pas d’atomes crochus avec Artprice est obligée de passer par nous pour un artiste qui n’est pas encore très connu, voir totalement inconnu. Il en est de même pour une œuvre rare à authentifier.

Les gens ne voient que le haut d’Artprice, mais Artprice c’est avant toute chose un énorme travail en amont, je me demande même comment on a eu cette force ! La passion je pense est la seule explication rationnelle après toutes ces décennies…

Boursica.com : L’argent levé en bourse ainsi que les fonds du groupe Serveur et du groupe Bernard Arnault sont à l’origine de la réussite des acquisitions d’Artprice ?

Thierry Ehrmann :
Oui, mais qu’en partie car il faut savoir que le carnet de chèques ne suffisait pas pour acquérir tous ces fonds, ce sont des Historiens ou Auteurs célèbres avec un caractère terrible qui avaient reçu parfois des offres mirobolantes mais l’aspect financier était très secondaire pour ces personnalités. Il a fallu les convaincre avec notre projet, comme par exemple Frank Van Wilder ou Peter Hastings Falk.

Ces bases de données sont la richesse d’Artprice et par principe de précaution, nos bilans là aussi ne reflètent pas la valeur réelle de nos actifs qui sont très importants. C’est aussi la richesse pour nos actionnaires pour les années à venir. Les normes IRFRS ne permettent pas de donner la vraie valeur de notre société d’où la cotation en bourse qui comme par hasard est beaucoup plus proche de la vérité, le Marché se trompe très rarement sur plus de 10 ans de cotation en continue comme sur Artprice.

Boursica.com : Comment faites-vous avec le droit de reproduction des œuvres en ligne ?

Thierry Ehrmann :
Le droit de reproduction des œuvres est assuré par notre contrat spécifique conclu avec l’ADAGP, société la plus représentative au monde, qui perçoit et répartit les droits d’auteurs dans plus de 43 pays. Cet accord très précurseur (2007) dans l’économie numérique est régulièrement pris en exemple par les différents Ministères de la Culture en Europe et notamment en France. Là aussi Artprice a pris une très nette avance sur d’éventuels outsiders.

Boursica.com : Est-il possible de faire un autre « Artprice » ?

Thierry Ehrmann :
Non, absolument pas. Tout est protégé au titre de la propriété intellectuelle. J’ai en autres une formation de juriste en propriété littéraire et artistique, et dans les années 1990 j’ai d’ailleurs été à l’origine d’un lobby pour la protection des banques de données en Europe qui est ensuite devenu le droit « Sui Generis ». Ce droit en Europe est l’équivalent de ce qu’on appelle aux USA les brevets logiciels.

Pour être simple, toute personne même doté de fonds de plusieurs centaines de millions d’euros se verrait interdire de construire des banques de données ou la Place de Marché Normalisée d’Artprice, avec à la clé une condamnation pour contrefaçon avec une amende proportionnelle aux investissements, avec de surcroît l’interdiction d’exploiter ses banques de données.

Il faudrait donc un éventuel concurrent qui soit, non seulement muni de fonds très importants mais qui puisse aussi réinventer une ergonomie et une arborescence totalement différente de celles d’Artprice. Par analogie et en simplifiant à l’extrême l’exemple, on pourrait dire qu’on a protégé le fait qu’une voiture ait des roues rondes, il faudrait alors que l’adversaire puisse imaginer que le véhicule soit sur des rails ou avec une crémaillère, ce qui représente donc une barrière d’entrée extrêmement dure à franchir.

Boursica.com : Comment êtes-vous certain d’avoir les enchères ?

Thierry Ehrmann :
Plus de 80 % des Maisons de Ventes dans le monde font leurs catalogues à partir de nos données, en temps réel ils ont la bio de l’artiste la traçabilité de l’œuvre et les cotes et indices de l’artiste pour estimer la mise à prix. Entre 2001 et 2003 on a passé 2 ans à téléphoner et visiter les 3600 Maisons de Ventes et les 7400 experts, cette étude de marketing et d’ingénierie nous a coûté très cher en déplacement dans le monde et en charges salariales. L’univers des Maisons de Ventes étaient orphelins des banques de données, les Commissaires Priseurs avaient au mieux des fichiers word ou excel. Parmi les plus grandes Maisons de Ventes, encore actuellement, certaines n’ont toujours pas de fichiers informatisés sous banque de données.

Boursica.com : Comment est ce possible d’avoir un tel retard en informatique et sur Internet en 2011 ?

Thierry Ehrmann :
C’est tout simplement dément, ceci dit, une vielle règle informatique nous dit que plus une profession ou corps social est doté d’un pouvoir et d’un savoir élevé, plus elle méprise ou ignore l’informatique jusqu’au jour où elle est obligée de se plier aux exigences de ses clients, et là Artprice arrive au bon moment. D’où nos clients professionnels qui sont très captifs et récurrents au cours des années. Là aussi c’est un gage de sérieux donné à nos actionnaires.

D’où notre intranet par lequel la maison de vente peut produire très vite son catalogue papier et sur Internet, et en même temps diffuser sur la place de marché normalisée d’Artprice ses ventes futures en un simple clic et pousser par exemple, une vente contemporaine incluant 63 artistes en sélectionnant en mode électronique parmi nos 1,3 millions clients uniquement ceux qui suivent et recherchent ces 63 artistes (voir même certaine période propre à l’artiste). C’est la « killer application » dont rêvaient toutes les Maisons de Ventes petites ou grandes qui dépensent des fortunes en publicité et en marketing. Pour une vente dite « de prestige » le poste de publicité et marketing peut peser chez la maison de Ventes à hauteur de 70% à 80% alors que ce poste avec Artprice ne leur coûte que 4,5%.

Boursica.com : Pourquoi avoir choisi la Demeure du Chaos comme siège sociale d’Artprice, provocation ou stratégie ?

Thierry Ehrmann :
Ni l’un ni l’autre, l’univers de La Demeure du Chaos est indissociable de histoire d’Artprice et du Groupe Serveur, pionnier historique d’Internet depuis 1987 dont les sièges sociaux sont au cœur de la Demeure du Chaos. La Demeure du Chaos / Abode of Chaos dixit le “New York Times,” est née en 1999 de mon acte conceptuel, qui se nourrit du Chaos alchimique de notre 21e siècle, tragique et somptueux, dont les braises naissent le 11 Septembre 2001. Elle a presque le même âge qu’Artprice à 3 ans près.

Elle est devenue aujourd’hui, avec plus de 1890 reportages de presse écrite et audiovisuelle de 72 pays, en 12 ans, une “Factory” et un Musée incontournable et unique dans le monde, selon la presse artistique internationale. C’est un musée à ciel ouvert et gratuit, présentant plus de 3627 œuvres, où convergent chaque année désormais 120 000 visiteurs. Chaque fois que la presse artistique mondiale parle de la Demeure du Chaos, Artprice est naturellement citée.

Comment peut-on bâtir ex-nihilo Artprice, société quasi-mythique qui source 90% de la presse mondiale sur l’information du marché de l’art, sans être soi-même, dans sa chair et son âme, un plasticien passionné d’histoire de l’art, vous n’imaginez pas le nombre de visiteurs de mon Musée désormais numéro deux à Lyon en nombre d’entrées, qui sont aussi clients ou actionnaires d’Artprice. Chaque année nous faisons notre assemblée générale à la Demeure du Chaos et nous avons que des encouragements depuis 10 ans.

Côté client et notamment avec les galeries d’art dans le monde, ils sont très sensibles de travailler avec Artprice dont le fondateur est inscrit depuis plus de 25 ans dans les société de droit d’auteur en tant que sculpteur plasticien, regardez ma bio sur le Who’s Who et vous comprendrez, il y a une grande partie de mes expositions dans le monde. Il faut savoir que le milieu de l’art est très épidermique et que Artprice, pour certains puristes, était dans les années 90, un groupe qui n’avait pas la sensibilité de leur monde de par nos indices, cotes et statistiques avec en plus, le fait d’être en Bourse. Avec la Demeure du Chaos ces puristes sont devenus nos plus fidèles clients. Voilà la vraie réponse à votre question !

Boursica.com : Combien peut-on valoriser Artprice ?

Thierry Ehrmann :
Depuis près de 120 ans selon la méthode des comparables, la valeur d’une Maison de Ventes dans le monde c’est 80 % le fichier client, entre 800 et 4000 dollars par client et 20 % pour la marque de la Maison de Ventes si cette dernière est notoirement connue. Pour bien comprendre la différence entre un poste client estimé à 800 dollars et l’autre à 4000 dollars, c’est à partir des strates d’informations détenues sur le client final que l’on calcule le prix.

Boursica.com : Pouvez vous être plus clair avec un exemple précis ?

Thierry Ehrmann :
Prenons par exemple une vente du sculpteur Arman (1928/2005). On pourrait définir un degré un (800 dollars) avec la Maison de Ventes qui vous dit : j’ai 4500 clients qui achètent les nouveaux réalistes comme Yves Klein, César, Arman ou Nikki de Saint-Phalle etc…. Le degré 2 serait que la Maison de Ventes vous précise qu’elle a aussi les clients qui n’achètent que les sculptures d’Arman sachant qu’il est aussi peintre et photographe. Mais le nec plus ultra que seul Artprice peut proposer à ce jour, c’est le degré 3 où l’on peut proposer les 4500 clients dans le monde qui recherchent les sculptures d’Arman sur le thème très précis des « poubelles organiques ». Dans ce cadre-là, détenir cette information finale constitue pour les Maisons de Ventes ou les marchands le Saint Graal absolu. Car ils seront certains que les enchères atteindront des maximums. On peut donc construire le raisonnement que le degré 3 est la valorisation en fourchette haute à environ 4000 dollars le client.

C’est la plus vieille méthode pour valoriser une Maison de Ventes. La grande valeur d’Artprice c’est de pouvoir trouver pour une vente les collectionneurs dans le monde qui par leur présence vont permettre de doubler ou tripler le prix de vente de l’œuvre. Dans une vente cataloguée sur un artiste connu, des nouveaux collectionneurs de l’autre bout de la planète peuvent faire doubler la vente et sur ce sujet-là, Artprice est le seul à détenir ces fameux collectionneurs sur 210 pays.

Nous pouvons affirmer sans difficulté qu’on a actuellement sur Artprice 100 % des acteurs qui comptent dans le marché de l’art, les grands marchands, les grands collectionneurs, l’intégralité des Maisons de Ventes et les Experts, le noyau dur, celui qui fait et défait les prix qu’on nomme les market-makers. Ils sont systématiquement clients d’Artprice.

Boursica.com : Même vos détracteurs sont sur Artprice ?

Thierry Ehrmann :
Même nos pires détracteurs se servent de nos données. On a 1 300 000 clients, on peut considérer que la valorisation se fait en fonction des niveaux de recherche des clients. Plus on a des clients qui recherchent quelque chose de très précis, plus la valorisation est importante pour ces clients. Nous sommes certains de proposer les recherches les plus fines. Plus la recherche est fine et plus le client est à même de faire monter les prix aux enchères et donc ce client est d’autant plus intéressant pour une Maison de Ventes.

Nous avons un fichier client extrêmement complet avec plus de 18 milliards de logs, en respect avec la CNIL, les autorités européennes et américaines, ce qui nous permet de savoir exactement ce que recherche ou possède nos clients. Je pense avec le recul, que c’est à ce jour avec sagesse, la meilleure méthode pour valoriser une Maison de Ventes parce qu’elle date de 120 ans et qu’elle est toujours d’actualité et éprouvée des milliers de fois de par le monde.

Boursica.com : Quelles commissions aurez-vous sur les transactions ?

Thierry Ehrmann :
Nous sommes très compétitifs car l’intermédiation se situe à 37.5 % selon le Conseil des ventes volontaires qui est l’AMF du marché de l’art alors que nous serons entre 4,5 % et 7 %. On sera meilleur qu’une banque pour une galerie ! Nous proposerons 4,5% pour la transaction avec en plus entre 3% et 4,5 % sur la location du fichier clients dont on vient de parler, ce qui permettra aux Maisons de Ventes de mieux cibler les acheteurs potentiels, car nous mettrons en relation avec la Maison de Ventes les personnes qui recherchent Arman mais mieux encore leur proposer la période « poubelles organiques d’Arman » par exemple. De même les commissions seront de 4,5 % sur les ventes de gré à gré.

Boursica.com : Est-ce qu’Artprice est opéable ?

Thierry Ehrmann :
Une OPA sauvage est impossible du fait de l’auto contrôle de Groupe Serveur sur le capital d’Artprice, par contre une OPA amicale pourquoi pas si elle a une logique industrielle, notamment avec une maison de ventes cotée en Bourse, on peut réfléchir.

Pour mieux comprendre Artprice il faut consulter son document de référence ou rapport annuel, ce sont des vraies mines d’or en terme d’informations sensibles et très pointues.

Boursica.com : Artprice a-t-elle une concurrence ?

Thierry Ehrmann :
Non, c’est clairement dit dans le rapport, car tout est protégé au titre de la propriété intellectuelle. On a simplement dans un périmètre différent que la société Artnet qui fait en volumes en un an de Bourse ce que nous faisons en une semaine. Artnet ne fait pas le même métier que nous, n’est coté que sur un marché non réglementé et ses comptes ne sont pas audités. Il est pour nous un hébergeur de luxe qui ne possède pas son outil de production. De plus il n’a pas toujours respecté le droit de reproduction dans un certain nombre de pays. De surcroît il s’est fait prendre sa marque Artnet par manque de vigilance par plus de 18 déposants de 21 pays et non des moindres… Enfin ses tarifs sont exorbitants avec des requêtes limités par mois ce qui était le propre de l’économie de l’Internet du début des années 90. Nous considérons que pour être leader mondial il faut pratiquer une politique tarifaire extrêmement agressive comme Dell qui est pour moi un modèle et qui a laminé l’univers du PC et du Serveur.

Boursica.com : Artprice est-elle en abus de position dominante ?

Thierry Ehrmann :
Non ! Votre question porte elle même la réponse, ce qui est puni par les autorités de la concurrence c’est l’abus et non la position dominante, nous n’avons fait aucun refus de vente, nos prix reflètent la réalité de nos coûts et investissements et nous avons aucune politique de vente sélective mais surtout nous sommes les auteurs originaux de l’ensemble des produits et services d’Artprice, donc une démarche novatrice et innovante. Certains on tenté cette approche avec nous et ils ont été systématiquement débouté.

Pour prendre le marché loyalement mais avec férocité il faut des prix tellement bas qu’une hypothétique concurrence se mettrait tout de suite en perte faute d’avoir comme nous déjà payé tous les investissement sur 14 ans.

J’en veux pour preuve qu’au cours de la période 2000/2010 aucun concurrent n’est apparu, par contre on ne compte plus le nombre de faillites de sites sur l’art qui ferment faute de fréquentation et donc de chiffre d’affaires. Chaque semaine on a environ une dizaine de demandes de rachats de marques, de sites ou de DNS mais cela représente aucun intérêt pour nous, à l’exception de micro base de donnée très pointue sur des pays émergents.

Boursica.com : Vous avez été tenté d’acheter Artnet ?

Thierry Ehrmann :
Nous avons été sollicités à trois reprises pour racheter Artnet, mais nous ne trouvons aucun intérêt, au risque de se prendre une multitude de procédures. Quant à la marque, vu qu’elle n’est pas déposée de manière mondiale on serait immédiatement pris dans des conflits de propriété intellectuelle avec les autres propriétaires d’Artnet qui sont dans leurs droits.

Boursica.com : Il semble que d’autres DNS accèdent aux banques de données d’Artprice…

Thierry Ehrmann :
Oui, bien entendu, comme par exemple Artmarket.com. Nous avons 1800 DNS qui sont des génériques autour du marché de l’Art en 9 langues. Si vous tapez Artmarket sur Google, vous avez Artprice numéro 1 en ranking grâce au DNS Artmarket.com. Nous avons déposé toute la sémantique dans le début des années 90 qui permet d’aborder le marché de l’art.

Certains aujourd’hui valent de l’or car ce sont des génériques à l’état pur comme Artmarket, mais nous refusons de les vendre.

Boursica.com : Avez-vous de nouveaux clients ?

Thierry Ehrmann :
Oui, tous les jours et nous nous rendons compte que l’âge moyen de notre clientèle augmente car nous avons des personnes qui découvrent l’Internet à tel point que nous devons les aider dans leur navigation sur le site, et sur Internet en général. Nous avons une politique d’aller chercher de nouveaux clients, où que ce soit, et les accompagner sur Artprice. Cette clientèle s’appelle en autres les « silver surfers » définis par les géants du marketing comme les surfeurs aux tempes d’argent autrement dit les Seniors (plus de 55 ans). De même on voit de plus en plus de jeunes collectionneurs avec une moyenne d’age de 30/35 ans d’où le succès phénoménal de l’abonnement Artprice Smartphone. Le Marché de l’Art est effectivement passé dans le monde de 500 000 collectionneurs de l’après-guerre à désormais près de 300 millions d’amateurs, collectionneurs et professionnels dont le terrain de chasse de prédilection est désormais l’Internet avec la dématérialisation, notamment par la Place de Marché Normalisée. Il est certain que le continent asiatique a fait exploser le Marché de l’Art en nombre d’acteurs.

Boursica.com : Quelle est la santé financière d’Artprice ?

Thierry Ehrmann :
Contrairement à une grande majorité de sociétés cotées, nous n’avons pas un centime de dette. Pas de découvert bancaire, pas d’emprunts court, moyen et long terme, ni d’instruments financiers à rembourser comme les BSA et autres produits dérivés… Ce qui étonne bien souvent l’AMF !! Avec de plus, une bonne trésorerie et un BFR négatif.

Il faut préciser que je suis viscéralement hostile aux augmentations de capital qui non seulement dilue l’actionnaire mais surtout, et on l’oublie souvent, interdit à la société cotée de voir son cours monter très rapidement. J’en veux pour preuve qu’Artprice a environ 4 millions de titres en circulation. Si nous étions comme la plupart des sociétés de l’Eurolist réglementée nous serions plutôt entre 20 et 40 millions de titres en circulation et nous aurions pris que 2 ou 3 euros en 2 mois alors que nous avons pris 22 euros pour un volume traité en 45 séances de bourse d’environ 250 millions d’euros.

Boursica.com : Avec les volumes constatés, pourquoi n’y a-t-il pas eu de franchissement de seuil déclaré ?

Thierry Ehrmann :
D’après notre dernière enquête TPI et des estimations nous sommes passés de 18 000 actionnaires à une estimation possible de 27 000 actionnaires environ. En 2010 nous avions 81 % de nos clients actionnaires d’Artprice. C’est le gage de la sécurité car ils connaissent presque tout d’Artprice, parfois ce sont eux qui nous identifient des cibles à acheter ou nous donnent des idées d’amélioration de nos banques de données.

Boursica.com : Qu’en est-il des fonds chinois ?

Thierry Ehrmann :
La notion de franchissement de seuil chez eux n’est pas une notion qu’ils comprennent et rentrent par de multiples comptes, ce qui leur permet de rester en dessous. On a donné des call conférence aux gérants de fonds dont les 2/3 sont de Hong Kong. Je n’avais jamais vu cela avant et il est certain qu’ils n’achètent pas pour des clients français.

Boursica.com : Dans combien de temps pensez-vous que le parcours législatif sera terminé pour la Loi de libération des ventes aux enchères ?

Thierry Ehrmann :
C’est une question de semaines tout au plus. Il fut préciser que la France en moins de 45 ans est passée du 1er rang au 4 rang mondial avec la Chine sur le haut du podium en n° 1 puis les USA en n° 2 et la Grande Bretagne en n°3.

De plus, le scandale Drouot pèse énormément, chaque semaine on a les suites de l’affaire, les mises en examen ne font que commencer. Je vous invite à lire l’ouvrage « Adjugé Volé » de Michel Deléan à ce sujet. Il y a déjà 39 mises en examen. Le gouvernement semble décidé à aller jusqu’au bout, sachant que Drouot c’est 45 % du marché de l’art français. On a exaspéré les européens sur l’adaptation de cette directive en droit interne et les pressions sont énormes sur la France. C’est une affaire d’état, avec un risque d’amendes colossales par la CEJ, la Cour Européenne de Justice. D’ailleurs l’Autorité française du marché de l’art le CVV ONT estimé qu’il serait suicidaire pour la France une réforme a minima et qu’après les injonctions de Bruxelles, la saisine de la CEJ est très proche.

On a été les premiers à rédiger le code de loi, le Code des Ventes Volontaires et Judiciaires en 2000 qui est devenu la référence chez les Commissaires Priseurs français. C’est le seul ouvrage (1800 pages) qui indique la première réforme de 2000 et son inapplication. Cette réforme de 2000 a été une gigantesque mise en scène car les Commissaires Priseurs sont restés avec leur monopole de 1535 avec l’obligation entre autres de demander une autorisation pour chaque vente.

Où celle-ci était donnée quelques jours voire quelques heures avant la vente. C’était donc un véritable obstacle à la libre circulation des produits et services en Europe notamment pour les enchères d’œuvres d’art sur Internet.

On a tous les facteurs de réussite. Le processus est avalisé définitivement. Le train de l’Histoire est en route et nous sommes dans ce train que rien ne peut arrêter désormais. Il fallait être simplement très patient et féroce contre ce monopole de près de 500 ans en suivant un chemin de croix législatif de 10 ans.

Boursica.com : Pourquoi n’avez-vous pas déménagé ?

Thierry Ehrmann :
Parce que le coût de sortie aurait été supérieur, sans parler des incidences comme la communication ensuite en langue étrangère, un nouveau marché de cotations, le déménagement physique tout le système et du personnel, etc. …

Boursica.com : Que dire à propos de l’ISF ?

Thierry Ehrmann :
C’est un sujet très sérieux. C’est le bloc parlementaire UMP qui a fait cette proposition. Leur analyse est de faire un ISF qui ne vise que les plus-values latentes incontestables. Je n’applaudis pas forcément, je ne pense pas que ce soit la bonne solution mais les parlementaires ont bien compris qu’Artprice leur permet de dire aux collectionneurs qu’il y a un rendement exact pour les œuvres qu’ils possèdent. Par contre il est évident que ça va favoriser la place de marché Artprice car les gens bénéficient d’un anonymat, Artprice protégeant l’identité de l’acheteur et du vendeur. Ce qui n’est pas possible pour les salles de ventes physiques. On s’est aperçu que le nombre de créations de portefeuilles virtuels par nos clients a explosé le jour de l’annonce, et dans les heures qui ont suivi pour simuler le cours de leur collection.

Boursica.com : Peut-on penser à un passage rapide au SRD Long Only ?

Thierry Ehrmann :
Peut-être en Septembre, c’est au comité scientifique d’Euronext de le décider mais il est clair que nous dépassons les critères d’entrée.

Boursica.com : Avez-vous backtesté votre système pour les futures enchères en ligne ?

Thierry Ehrmann :
Oui bien entendu, nous avons fait des bêtas tests à l’étranger et tout est opérationnel. Les Maisons de Ventes sont déjà reliées à notre Intranet pour les catalogues. Pour la place de marché je pense qu’il y aura 80 % de Maisons de Ventes et professionnels et 20 % de collectionneurs et particuliers. Dès que la loi va passer, nos meilleurs clients seront les Commissaires Priseurs. Ils le disent eux-mêmes « on ne peut faire qu’avec Artprice ». Ils ont laissé passer le train d’Internet à la fin des années 90 puis celui de 2005 et aujourd’hui c’est trop tard et trop cher. On joue désormais à guichets fermés.

Boursica.com : Quelle est la pénétration d’Artprice sur le marché chinois ?

Thierry Ehrmann :
Pour réussir nous avons acquis de nombreuses banques de données chinoises, sinon c’était impossible. Nous avons eu le concours plein de diplomatie des autorités chinoises, c’est obligé car les Maisons de Ventes chinoises sont sous le contrôle partiel du gouvernement. Le département des affaires culturelles en Chine nous a aidés pour démontrer que la Chine était n°1 mondial du marché de l’art. Nous avons un personnel chinois à Lyon, nous avons mis 4 ans entre le moment où nous avons décidé de prendre le marché chinois et le moment où nous avons été opérationnels.

Boursica.com : Avez-vous eu des difficultés pour devenir leader mondial ? On vous reproche parfois votre côté procédurier ?

Thierry Ehrmann :
Oui et je l’assume à 100 %, nous avons eu 126 procès en 14 ans dans plusieurs pays notamment par les distributeurs de livres de cotes que l’on avait rachetés aux maison d’éditions et qui voulaient leur part sur Internet ainsi que de très nombreux contrefacteurs d’Artprice pour lesquels nous sommes pour la tolérance zéro, nous en avons gagné 117 dont tous les principaux. Comme ceux contre les 5 Maisons de Ventes françaises, dont certaines sont chez Drouot au passage, elles ont toutes renoncé au bénéfice de la Cour d’Appel sauf Camard que nous poursuivons au pénal. Ceux qui ont été perdus l’ont été contre des tiers qui n’ont ni impacté la vie de l’entreprise, ni ses comptes, ni ses objectifs. Christie’s Monde est une de nos plus belles victoires.

Boursica.com : Peut-on espérer un dividende prochainement ?

Thierry Ehrmann :
Oui je pense en 2013/2014 selon nos prévisions. Avant cela je pense qu’on aura enrichi de manière très importante nos actionnaires par le cours de l’action. On se renforce avant en fonds propres, pour financer les serveurs et autres équipements très onéreux pour nous permettre de nous développer dans le monde avec le maximum de sécurité. Je rappelle que nous sommes les seuls à posséder nos propres salles machines. On est considéré comme les pionniers de l’Internet en France, le Groupe Serveur a été le premier provider français et le second en Europe comme le précisait Time Magazine. L’enrichissement de nos actionnaires sera tel au niveau de l’action qu’on ne pourra pas avoir action et dividende au départ ! D’autant que nous n’avons jamais fait d’augmentation de capital.

Boursica.com : Quel sera l’impact du changement de statut après la loi sur le chiffre d’affaires annuel ?

Thierry Ehrmann :
Il va mécaniquement exploser ! La croissance sera colossale.

Boursica.com : Peut-on considérer qu’à 30 € nous ne sommes qu’au début de l’histoire ?

Thierry Ehrmann :
On remarque que le cours revient sur les niveaux atteints en 2005/2006 quand on a commencé à parler de la transposition de la Directive Services. 30 € c’est le tout début, une simple remise à niveau avant que la France exaspère en 5 ans l’Europe par son coté pathétique. Si on veut raisonner sérieusement, on ne peut que partir d’une base de 67 € qui était le plus haut cours de cotation. On a tenu l’ensemble des engagements de notre prospectus d’introduction. Nous sommes même très au-dessus des engagements du prospectus de 1999. 67 € a été le prix du marché lorsque la place de marché normalisé n’existait pas. Nous sommes donc en droit d’attendre le plus logiquement du monde un démarrage de cours qui se situe mécaniquement au-dessus de 67 euros. Le dicton « cours vu, cours revu », est une très vielle règle de la bourse.

Boursica.com : Pour finir une prédiction pour l’avenir d’Artprice ?

Thierry Ehrmann :
Concernant nos engagements qui étaient à l’époque très ambitieux sur le prospectus d’introduction de 1999, nous les avons tous remplis, bien au-delà du prospectus en passant à travers la crise du NASDAQ de 2000, les attentats du 11 septembre 2001, la guerre en Irak de 2003, la grande crise financière démarrée en 2007 et qui est loin d’être finie. Avec cette décennie la plus catastrophique des deux derniers siècles, je connais très peu de sociétés cotés sur le marché réglementé qui s’en sont sorties vivantes sans augmentation de capital et qui ont acquis durant cette période une position de leader mondial incontesté. Pour clôturer cette interview, je pense sincèrement que nous ne sommes qu’à 10% de l’histoire d’Artprice.

le film « Alchimie et les mystères d’ Artprice voir la vidéo

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